Beratung und Seelsorge
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Beratungskonzept

Auch an einer großen Schule wie dem Bodelschwingh-Gymnasium kommt es vor, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer oder auch Eltern einmal mit ihrem Latein am Ende sind und einfach keinen Rat mehr wissen. Für diesen Fall bietet unsere Schule ein Team von Fachleuten, die ihre Hilfe anbieten. Mit jeweils zwei  ausgebildeten Seelsorgern und Beratungslehrern sind wir in der Lage als Anlaufstelle bei vielen Problemen erste Hilfe anzubieten.

Fastenaktion 2014

Selber denken! Sieben Wochen ohne falsche Gewissheiten

Liebe Schülerinnen und liebe Schüler,
liebes Kollegium!

Fasten kann ein jährlicher kleiner Entwurf sein: Was wäre wenn? Wenn ich nicht jeden Abend vor dem Fernseher einschlafe? Wenn ich täglich eine neue Begegnung wagen würde? Wenn ich zu bestimmten Zeiten auf mein Smartphone verzichte? Die Skizze eines anderen Alltags, der Blick in eine andere Richtung, eine Perspektivverschiebung.

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„Ich habe da mal eine Frage, …“

Andreas R. Nölke | Klaus-D. Straub

Ev. Schulseelsorge am BGH

Schulseelsorge ist ein besonderes Angebot unserer Schule. Hier stehen nicht schulische Belange im Vordergrund, sondern der einzelne Mensch mit seinen individuellen Sorgen und Nöten. Basis unserer Arbeit ist das christliche Menschenbild. Im Sinne von Friedrich von Bodelschwingh nehmen wir Menschen in ihrer von Gott gegebenen Einzigartigkeit mit ihren Stärken und Schwächen an, wertschätzen und fördern sie und wollen dazu beitragen, dass sie selbstbewusste Menschen werden, die ihr Leben verantwortungsvoll gestalten. Einzelgespräche mit uns als speziell ausgebildeten Schulseelsorgern können dazu beitragen, dass man sich selbst in seiner spezifischen Situation erkennt und Wege hin zu diesem selbstbewussten und gelingenden Leben findet.

Wer macht die ev. Schulseelsorge?

Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 sind. Andreas R. Nölke (Dipl.-Theologe) und  Klaus-D. Straub (OStR. i.K). für die ev. Schulseelsorge verantwortlich. Beide wurden am Pädagogisch-Theologischen Institut in Bonn zum Schulseelsorger ausgebildet. Andreas R. Nölke ist mit 50 Prozent seines Stellendeputates für die Schulseelsorge tätig, Klaus-D. Straub arbeitet vordringlich in der seelsorgerlichen Beratung.

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Streitschlichtung

Streitschlichtung und ihre Zielsetzung

In der Streitschlichtung sollen Schüler dazu ausgebildet werden, Konflikte zu erkennen und anderen Mitschülern dazu zu verhelfen, selbst Lösungswege zu suchen, um den Streit beizulegen, auch um später ähnliche Streitigkeiten zu vermeiden. Die Streitschlichter dürfen also keineswegs selbst Lösungen vorgeben.
Ein weiteres Ziel ist die Gewaltprävention. Die Streitschlichter werden durch entsprechende Übungen zur Gewaltprävention geschult und können zur Verstärkung der gefundenen Lösungswege auch dahingehend Übungen mit den Beteiligten durchführen. Beliebt ist der sogenannte „heiße Stuhl“, der dem einzelnen verdeutlicht, wie viel Gewalt er vertragen kann und wo seine Grenzen liegen. Das Aufzeigen der eigenen Grenzen soll dazu befähigen, mit dem Mitmenschen weniger aggressiv umzugehen. Bei dieser Art von Übungen ist es jedoch sinnvoll, die Ausbilderin als Beobachterin einzubeziehen.

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Auch sollen die Streitschlichter dahingehend geschult werden, zu erkennen, ob der vorliegende Fall noch im Rahmen der Streitschlichtung zu lösen ist, oder ob der Fall so schwerwiegend ist, um an die Beratung oder an die Seelsorge abgegeben zu werden.
Zusätzlichen Beratungsbedarf, an welches Team der Fall abzugeben ist, holen sich die Streitschlichter bei der Ausbilderin, die dann für den Fall die möglichen Wege einleitet und Absprachen mit dem entsprechenden Team trifft.
Mit anderen Worten: Streitschlichtung, Beratung und Seelsorge arbeiten eng zusammen.

 

Der Ablauf einer Schlichtung erfolgt nach einem festgelegten Rahmen und nach zu Beginn der Schlichtung festgelegten Gesprächsregeln für die betroffenen Parteien:

Ablauf der Schlichtung

1. Vorstellung:

Rolle des Schlichters beschreiben

    • Vertraulichkeit zusichern
    • Freiwilligkeit betonen

2. Einleitung:

Schlichtungsziel: gemeinsame Lösung finden

    • Jeder kommt nacheinander zu Wort
    • Schlichter wiederholt und fasst zusammen
    • Regeln:
      • nicht unterbrechen
      • Gedanken lieber notieren, wenn jemand anders spricht
      • Keine Handgreiflichkeiten zulassen
    • Fragen klären
    • Anfang auslosen

3. Standpunkte:

    • Austausch der Standpunkte
    • Widerholung der anderen Meinung/en
    • Gegebenenfalls Einzelgespräche

4.Lösungen:

    • Lösungen sammeln (brainstorm)
    • Lösungen abwägen, eine oder zwei auswählen lassen
    • Kompromiss genau formulieren und aufschreiben, für jede Partei
    • Offene Fragen klären

5. Abschluss:

    • für Mitarbeit danken
    • Notizen vernichten
    • eventuell 2. Termin ausmachen
    • Schlichtungsformular abheften

Gesprächsregeln

  • dem Gesprächspartner zuhören
  • den Gesprächspartner ausreden lassen
  • keine Zwischenrufe
  • keine Beschimpfungen / Beleidigungen
  • Sag „Ich“ und nicht „DU“, um Anklagen zu vermeiden
  • den Gesprächspartner nicht auslachen
  • den Gesprächspartner nicht körperlich angreifen
  • ruhig sprechen
  • bei der Sache bleiben
  • Notizen für eventuelle Rückfragen machen

Auch der / die Streitschlichter haben sich während der Schlichtungsphase an bestimmte Gesprächsregeln zu halten:

Gesprächsregeln für Streitschlichter

Monika Schreiber

Unsere Adresse:
Bodelschwingh GymnasiumHerchenBodelschwinghstraße 2D - 51570 Windeck
So erreichen Sie uns:
Tel.: 02243-9204-0Fax: 02243-6841E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Bodelschwingh Gymnasium

Willkommen auf der Homepage des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Die Schule ist in der Sekundarstufe I dreizügig und bietet in der Sekundarstufe II den Schülerinnen und Schülern ein weitgefächertes Leistungs- und Grundkursangebot.