Italien
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Italienaustausch März 2008

Italienaustausch März 2008
Herchen / Torre Pellice / Borgio. Auch dieses Jahr fuhr eine kleine Gruppe, bestehend aus elf Schülerinnen der Stufe 11 und zwei Lehrerinnen des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen, nach Torre Pellice (Nord-Italien) zum Collegio Valdese, der italienischen Partnerschule. Während der zehntägigen Tour, welche durch die evangelische Kirche unterstützt wurde, fanden viele Museumsbesuche und Stadtbesichtigungen statt, im Vordergrund stand jedoch die Begegnung Jugendlicher verschiedener Kulturen und Nationen im mittlerweile schon 28. Jahr.

Köln/Bonn Flughafen, fünf Uhr morgens, gute Laune und Reiselust. Doch die Stimmung änderte sich schnell, zumindest bei den Schülern: die erste Führung in Mailand stand nach dem Flug und kurzer Stärkung in einem bekannten Fast-Food-Restaurant an: Kirche hier, Festung da. Aber dann ... die Straße wurde abgesperrt und wer kommt daher spaziert? Antonio Banderas. Die Stimmung steigt.

Abends dann die erste Begegnung mit den Gastfamilien, welche durchweg positiv verlief. Auch die Sprache stellte eigentlich kein großes Hindernis dar. Der Mix aus Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Händisch, Füßisch zusammen mit den Wörtern „Ciao" und „Grazie" bewährte sich als fast perfektes Verständigungsmittel. Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Polenta-Essen (und das wird definitiv kein neues Leibgericht!) und endete mit einem Eishockeyspiel der stadteigenen Mannschaft „Valpe". Die Atmosphäre dort war großartig, 2000 Fans, wir mittendrin. Frau Kriege und Frau Ewert saßen zufällig neben einem „Valpe"-Fan, welcher vor 28 Jahren, also 1980, am ersten Austausch teilgenommen hatte. Sie machten ein Foto, um in Deutschland dann große WANTED-Poster anzubringen und so seinen damaligen Austauschpartner zu finden.

Nach dem gemütlichen Wochenende gab es bis Donnerstag aus Schülersicht nur drei besonders schöne Attraktionen zwischen den ganzen Führungen und sonstigem Kulturprogramm: 1. das Musikprojekt. Die Spontaneität unserer Lehrerinnen ist hier sehr hervorzuheben, denn alle Teilnehmer des Austausches einschließlich Lehrerinnen, tanzten den „Cowboy-und-Indianer"-Tanz. Sie haben sich dafür eine Gehaltserhöhung sicherlich verdient, Frau Kriege und Frau Ewert. 2. das Ökomuseum, in dem wir selbst filzen durften und viel über Wolle und Industrialisierung der Region lernten; 3. das Alpenmuseum, welches durch seine neumediale. interessante und „anfassbare" Gestaltung sehr empfehlenswert ist. Donnerstag Morgen brachen wir dann auf nach Borgio, schließlich mussten wir auch die italienisch-kirchlichen Hotels, mal testen. Resümierend lässt sich über Torre noch sagen: Die Italiener sind sehr, sehr gastfreundlich, die Toiletten manchmal etwas gewöhnungsbedürftig (nicht von der Hygiene her, sondern von der „Benutzungsart") und die Zeit in Torre war großartig.

In Borgio genossen wir erst mal das extrem kalte Meer und die kleine, schöne Altstadt von Pietra Ligure mit den vielen Eisdielen. Natürlich besuchten wir auch wieder viele Städte, wie Genua oder Monaco, aber die Erholung am Strand und das gute Essen mischten das kulturelle Programm auf. Frau Ewert verlustigte die Schüler mit neuen italienischen Wortschöpfungen und Frau Kriege zog die Schüler in die Sudoku-Leidenschaft hinein.

Alles in allem lässt sich sagen, dass der Italienaustausch 2008 sehr gelungen ist: spontane Lehrerinnen, aufgeschlossene und neugierige Schüler und super Stimmung. Ich denke, ich kann behaupten, dass wir uns alle wieder anmelden würden, danke dafür!

(Sarah Gerhards)

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