Frankreich
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Frankreichaustausch mit Communay 2011

Auch in diesem Jahr hat es wieder einen Austausch mit dem Collège Hector Berlioz in Communay in Frankreich gegeben. Zwei Schülerinnen beschreiben aus ihrer Perspektive, wie sie den Austausch in Herchen und in Communay erlebten.

Französische Gäste in Herchen

Am Donnerstag, den 24. März 2011 kam der Bus mit den französischen Austauschschülern am frühen Abend am Busbahnhof des BGH an. Dies war der dritte Austausch, den das BGH mit dem Collège in Communay/Lyon machte. Die Franzosen waren froh, endlich dazusein, denn die Reise hatte elf Stunden gedauert, was sie sichtlich geschafft hatte. Freudig stürmten die Corres’ zu ihren Austauschpartnern. Beinahe jeder mochte seinen Austauschpartner auf Anhieb, jedenfalls habe ich von niemandem etwas anderes gehört. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Steglich und Frau Hillert im Bistro brachen die Familien dann auf. Zu Hause war der Abend schon fast gelaufen und viel wurde nicht mehr gemacht.

Freitags morgens kamen alle wie gewöhnlich zur Schule, dann fuhren wir mit dem Zug nach Bonn, wo wir zuerst das “Haus der Geschichte“ besuchten. Eigentlich war es ziemlich interessant, fanden die meisten, so hörte ich es jedenfalls. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug ein Stück durch Bonn und gingen auf den Marktplatz in der Fußgängerzone. Dann hatten wir Zeit, herumzulaufen und etwas zu essen, die meisten sind shoppen gegangen. Danach haben wir eine Rallye gemacht. Und als diese vollführt war, hatten wir noch einmal die Möglichkeit, shoppen zu gehen. Eigentlich war dafür eine Stunde vorgesehen, doch wir konnten eine weitere rausholen, und haben dann den Zug, der gegen fünf Uhr fuhr, genommen.

Am Wochenende unternahmen alle verschiedene Dinge mit ihren Franzosen. Ein Großteil ging an einem der Tage in ein Schwimmbad und einige waren auch im Kino, wo, meines Wissens nach, einige Franzosen aber nicht sehr viel verstanden haben.

Montags, als wir uns alle wiedersahen, traf ich immer noch auf Begeisterung und hörte niemanden über irgendwas klagen. Die Franzosen stiegen dann in den Zug und fuhren nach Köln, wo sie den WDR, den Dom und das Odysseum besichtigten und danach shoppen gingen. Wir Deutschen mussten am normalen Unterricht teilnehmen. Am Abend, als die Franzosen mit einiger Verspätung wieder am Herchener Bahnhof ankamen, waren sie begeistert, der Dom hatte Eindruck hinterlassen. Wie auch an Freitag und Donnerstag war der Tag schon fast vorbei und niemand machte noch großartig etwas.

Dienstags hatten wir Deutschen fünf Stunden Unterricht, von denen die Franzosen uns in vier begleiteten. Danach gingen wir in die Mensa und nahmen dort alle gemeinsam ein Mittagsessen ein, nach dem wir noch eine kurze Pause hatten. Dann begann unser geplanter “Sportnachmittag“. Wir konnten Fußball oder Basketball spielen, Waveboard fahren oder schwimmen. Sogar Frau Hillert, Madame Fradier und Monsieur Angleraud haben sich am Waveboardfahren versucht und es gut hinbekommen. Manche Schüler hatten keine Lust zu irgendwas, legten oder setzten sich auf die dicken Matten und sahen dem Geschehen zu. Der Nachmittag endete nach der achten Stunde. Busleute mussten abgeholt werden, da dienstags nach der achten Stunde ja keine Busse fahren, und die Zugleute machten sich zum Bahnhof auf, um nach Hause zu fahren.

Zu Hause war dann noch genügend Zeit, um etwas mit den Franzosen zu machen. Für viele – auch für mich – waren die Abende manchmal langweilig, weil man nicht immer eine Idee hatte, was man mit seinem bzw. seiner ‚corres’ machen sollte. Dann kam wieder der von den Meisten gehasste Abend.

Mittwochs morgens kamen die Franzosen die ersten zwei Stunden wieder mit in den Unterricht. Danach backten wir Pizzas in den Küchen des Oberstufeninternats.  Jeder brachte etwas mit, sodass genügend Zutaten vorhanden waren. Während einige backten saßen andere irgendwo herum (u.a. im Flur oder draußen) und andere hatten sich in den Aufenthaltsraum gesetzt und Liedtexte zum singen bekommen. Nach der sechsten Stunde kehrten alle nach Hause zurück und wir konnten den Nachmittag frei nutzen. Bei solch freier Zeit war es von Vorteil, dieselben Hobbys zu haben.

Am Donnerstag morgen (31.3.2011), an dem alle früher als gewöhnlich aufstehen mussten, trafen wir uns am Busbahnhof unserer Schule. Der Bus sollte eigentlich um halb acht abfahren, was aber nicht ganz geklappt hat, weil wir uns noch lange mit der Verabschiedung von unseren Corres’ aufgehalten haben. Es flossen einige Tränen, doch die Trennung war ja nur von kurzer Dauer, da wir unsere Corres’ schon eine Woche später wiedersehen würden. Als dann der erste Schulbus kam, war es allerhöchste Zeit, dass sie aufbrachen. Aber trotz der Verzögerung waren sie nicht so lange unterwegs wie wir bei unserer Heimkehr, doch das konnte da noch niemand ahnen.

Michelle Heiß

Deutsche Gäste in Communay  

Hier ist ein kleiner Artikel von M. Peth und A. Vangelista aus der 8a. Wir schreiben über unseren Aufenthalt in Frankreich (7.4.-14.4.2011), kurz nachdem die Franzosen eine Woche in ihrer jeweiligen Gastfamilie in Deutschland verbracht haben.

Nach elf Stunden Fahrt sind wir in Communay angekommen, wo zumindest die meisten mit einem leckeren dîner begrüßt wurden. Am nächsten Tag haben wir nach ein paar Schulstunden und einem Kantinenessen, das nicht so gut war wie in unserer Mensa, das örtliche Kino besucht und den Film „LOL“ auf Französisch gesehen. Besonders gut war die Party am selben Abend, zu der alle gekommen sind. Es wurde viel getanzt.

Am Wochenende haben wir viel mit anderen Franzosen und ihren deutschen Austauschpartnern unternommen, z. B. den Besuch eines Freizeitparks oder eine weitere Party.

In den nächsten Tagen waren wir auf Besichtigungstouren, haben uns z. B. Lyon und ein mittelalterliches Dorf angeschaut. Am letzten Tag vor unserer Abreise haben wir zusammen mit den Franzosen Sport getrieben. Am Nachmittag haben sich viele im Park von Communay getroffen und zusammen Zeit verbracht.

Am nächsten Morgen schließlich sind wir unter einigen Abschiedstränen wieder in Richtung Herchen gefahren.

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