Musik
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„Krombacher-bacher-bacher – krom- krom- bach-bacher“

 

Exkursion ins Siegerland mit der Stufe 11 ( beide Musikkurse, Teilnehmer/innen aus Kunst, Deutsch)

Am Mittwoch. 2. Juli war es endlich so weit, nach kurzer intensiver Vorbereitungszeit konnte die lang ersehnte Exkursion nach Kreuztal Krombach stattfinden. Trotz kleinerer Fragezeichen in den Augen einiger anderer Kolleginnen und Kollegen („Freibier für alle?“) war es 48 Schülerinnen und Schülern sowie 2 betreuenden Lehrkräften (Frau Schattauer und Herrn Dr. Zöllner) gelungen, eine Fahrt in die größte Brauerei Deutschlands zu organisieren und durchzuführen, es kommt halt auf die Begründung an und die war nicht nur: Eine Stunde kostenlose Verkostung sämtlicher dort produzierter Biersorten in der Braustube der Brauerei. Dieser Punkt war aber zweifellos der kulinarische Höhepunkt des Tagesausfluges.

 

Davor konnte man sich, nach einem Werbefilm im futuristisch gestalteten Besucherzentrum, durch den vollautomatisierten, fast menschenleeren Betrieb führen lassen. Unfassbar, welche Mengen (5.5 Millionen Flaschen pro Tag!) nur mit Wasser, Braugerste, Hallertaler Hopfen und etwas Hefe erzeugt werden und noch am gleichen Tag den Betrieb verlassen, wovon man sich am Ende der Führung im Logistikzentrum überzeugen konnte, wo uns Berge von Kisten und  Fässern erwarteten, die in endlosen Schlangen von LKW (und Zügen) abgeholt werden. Obwohl der Betrieb ca. 800 Mitarbeiter umfasst, sind die wenigsten davon an der unmittelbaren Produktion beteiligt, genauso wichtig ist die Verteilung der Ware und vor allem die Abteilung „Marketing“, von der uns ein ehemaliger Schüler des BGH abholte. (Übrigens auch als  Praktikumsplatz bei  einem „global player“ interessant!)

Das BGH hat dabei eine besondere Beziehung zur Krombacher Privatbrauerei Schadeberg, denn wir erinnern uns an den Barbara Lambrecht-Schadeberg-Preis, der unserer Schule kürzlich im Beisein der Geschäftsleitung in Erfurt feierlich überreicht wurde. So war dieser Besuch in Krombach sozusagen der Gegenbesuch unserer Schule, unser Weinberg-Projekt in Herchen gewann damals den Förderpreis der Stiftung und wurde als beispielhaft für ein fächerverbindendes Schulprojekt genannt, bei dem sehr viele Gruppen der Schulgemeinde involviert und fokussiert sind.

Zwar konnte der eigens komponierte „Krombacher Rap“ (siehe oben!) wegen allzu großen Lärms in der Produktionstätte nicht mehr aufgeführt werden und die musikalischen Beiträge beschränkten sich notgedrungen auf die Rückfahrt im Reisebus („Wir sind im Kreisverkehr“, „Was wollen wir trinken?“ immerhin im 3/4-, 4/4- und 2/4-Takt!) aber trotz dieses kleinen „Wermutstropfens“ waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Verlauf der Exkursion, auch und vor allem, weil alle Teilnehmer/innen eine Lernerfahrung mit allen Sinnen machen konnten und wirklich niemand die Chance des Freibiertrinkens missverstanden hat. (Ich selbst erinnere mich in diesem Zusammenhang noch an die „goldenen Zeiten“ in den 70er Jahren, als jeweils einmal im Jahr aus dem Dorfbrunnen in Krombach statt Brunnenwasser einen Sonntag  lang das edle Pils sprudelte und man nur einen Krug in den Brunnen halten musste, um das Bier zu genießen.) 

Zusammen mit den vielen anderen hunderten Besuchern, die an diesem Tag in Gruppen von 50 Personen mit uns die Braustätte besucht hatten, verließen wir nicht nur gefüllt mit neuen Eindrücken die weltbekannte Brauerei im Siegerland mit dem Spruch: 

                                                               Hopfen und Malz – Gott erhalt´s!

Dr. Klaus Zöllner, Herchen

  • Krombach 1
  • Krombach 2
  • Krombach 3

 (Bilder: Karin Schattauer)

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