Englisch
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Bericht zur Englandreise

Zum zweiten Mal durften 12 Schülerinnen und Schüler unserer 9. Klassen für ihren besonderen Einsatz und Erfolg im Fach Englisch vier Tage lang nach Brighton fahren.

Hier der Nachbericht von Isabel Braun, Sarah Fuchs, Janine Grulke und Noelle Moses

 

TAG 1:
Unsere Reise startete am frühen Morgen. Zunächst wurden wir auf die beiden Fahrzeuge aufgeteilt und nach einer kurzen Verabschiedung von den Eltern ging es auch los. Nachdem alle ein bisschen wacher geworden waren, begannen die ersten lustigen Gespräche und alle malten sich schon aus, wie die nächsten Tage wohl werden würden. Dabei waren uns Ed Sheeran und andere Künstler ein ständiger Begleiter. Zwischendurch machten wir eine kurze Pause für all diejenigen, die auf die Toiletten mussten, allerdings ging es auch zügig weiter zum Eurotunnel, wo wir dann in einen Zug umgeladen wurden. In England angekommen, war es erstmal sehr ungewohnt auf der linken Straßenseite zu fahren, man kam sich ein wenig wie ein Geisterfahrer vor, aber daran gewöhnte man sich. Bevor wir uns auf den Weg zur Jugendherberge machten, führte uns unser Weg nach Hythe, wo wir erstmals einen englischen Supermarkt betraten und einige Zeit in der süßen kleinen Fußgängerzone verbrachten und uns in dessen Läden umschauten. Wieder an den Fahrzeugen angekommen, führte uns die Reise ans Meer, zwar war es relativ kalt und windig, aber die Sonne schien. Einige von uns sammelten ein paar Muscheln, andere spielten mit dem Ball und nach einer kurzen, aber schönen Zeit am Meer ging es für uns dann zur Jugendherberge. Dort war es super schön und wir hatten schönen Ausblick auf den Pier. Als Erstes teilten wir uns alle auf die Zimmer auf und gingen dann in Kleingruppen los, um Brighton ein wenig zu erkunden und dort essen zu gehen. Müde, aber voller Elan für die nächsten Tage, endete der Tag dann auch für uns. Man muss dazu sagen, dass der Tag wohl nicht für alle endete, da England gegen Tunesien bei der WM gewonnen hatte und damit allgemeine Feierlaune angesagt war.

 

TAG 2:
Am zweiten Tag unserer Fahrt sind wir morgens alle ein wenig müde aufgestanden. Mithilfe einer kalten Dusche ging es aber schnell allen besser und wir waren wach genug, frühstücken zu gehen. Das Frühstück war, für uns Deutsche, ungewohnt herzhaft. Es gab unter anderem Speck, gekochten Schinken, Kroketten, Bohnen, etc. Nichtsdestotrotz war das Frühstück sehr lecker und ein guter Start in den Tag.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Eastbourne; entlang der Küste wurden wir von dem Meer begleitet. Der Himmel war bewölkt, die Stimmung jedoch umso besser. In Eastbourne angekommen war unser erstes Ziel der Strand. Wir verbrachten dort Zeit, sammelten Muscheln oder genossen einfach das zunehmend bessere Wetter.
Uns wurde erlaubt in kleinen Gruppen eigenständig die Stadt zu erkunden, also machten sich alle auf den Weg in die Innenstadt. Wir gingen unter anderem an einigen sehr schönen Häusern und Hotels im viktorianischen Stil und am Pier vorbei. Als wir in der Innenstadt waren, wollten wir mindestens einen Charity-Shop besuchen: In diesen Geschäften gibt es Secondhand, also gebrauchte Kleidung, zu sehr guten Preisen. Nach einiger Zeit und vielen weiteren Geschäften gingen wir in ein Restaurant. Dort trafen wir auf die anderen aus unserer Gruppe und wir beschlossen alle zusammen zu essen. Das Essen war sehr lecker und wir hatten Zeit, eine kleine Pause zu machen.
Nach dem Essen machten wir uns auf den Rückweg, da wir noch ein weiteres Ziel hatten. Das Wetter war mittlerweile sonnig und warm. Am Auto angekommen ging es dann auch direkt weiter. Wir fuhren einen Berg hinauf und oben angekommen war es plötzlich stark bewölkt und nebelig. Wir gingen spazieren und standen abrupt vor einem Abgrund, wir waren in „Beachy Head" und blickten von den rund 162 Meter hohen Kreidefelsen direkt auf das Meer unter uns. Wir spazierten mit einem sicheren Abstand an den Klippen entlang und genossen die Aussicht und den Wind.
Nach unserem längeren Spaziergang kehrten wir zum Auto zurück und fuhren wieder nach Brighton. Es war schon später Nachmittag und wir hatten noch ein wenig Freizeit vor dem nächsten Programmpunkt. Also gingen wir durch Brighton und entschieden uns, erneut zum Strand und zum Pier zu gehen. Auf dem Pier befand sich eine kleine Kirmes, welche jedoch leider schon geschlossen hatte. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und eine schöne Zeit.
Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge, wo der Rest der Gruppe bereits auf uns wartete. Unsere Lehrer führten uns durch Brighton und zeigten uns Gebäude und Orte, die wir noch gar nicht richtig wahrgenommen hatten. Unter anderem schauten wir uns den „Royal Pavilion" an. Wir lernten etwas über die Geschichte und die Architektur und gingen durch den angrenzenden Park. Wir wurden durch die Altstadt geführt und bekamen wunderschöne Geschäfte und Läden, verwinkelte Gassen und kleine Cafés zu Gesicht.
Nach einer guten Stunde standen wir erneut vor unserer Unterkunft. Der Tag war anstrengend und die meisten waren müde, also beschlossen wir auf unsere Zimmer zu gehen. Wir saßen dort noch ein wenig beisammen und unterhielten uns über die Eindrücke des heutigen Tages. Da jedoch alle sehr müde waren, dauerte es nicht lange und wir lagen im Bett. Erschöpft, aber mit Vorfreude auf den nächsten Tag, schliefen wir schlussendlich.

TAG 3:
Am Morgen des dritten Tages waren wir alle ziemlich müde vom vorherigen Tag. Nachdem wir mit einer Dusche unsere Lebensgeister geweckt hatten, ging es wieder zum Frühstück. Um neun Uhr war die Abfahrt nach Windsor angesetzt. Als dann alle - mehr oder weniger pünktlich - auf ihren Plätzen saßen, ging es los.
Nach einer ca. eineinhalb Stündigen Autofahrt und einer halbstündigen Parkplatzsuche konnten wir endlich Windsor und vor allem die schöne Burg genießen. Als wir an der High Street, der Straße vor der Burg, ankamen, hatte sich dort eine riesige Menschenmenge versammelt. Überall standen Polizisten herum und die halbe Stadt war abgesperrt. Schnell fanden wir heraus, was der Anlass für diesen Trubel war; An diesem Tag fand das sogenannte „Changing of the Guard" statt. Diese Wachablösung ist eine uralte Tradition. Sie ähnelt der Zeremonie in London am Buckingham Palace; das neue Wachregiment löst das andere Regiment zur Bewachung des Schlosses ab. Dieses Spektakel war wirklich sehr beeindruckend.
Nach unserem Aufenthalt in Windsor fuhren wir weiter nach Eaton. Dort befindet sich ein Jungen-Elite Internat, das uns Herr Pack zeigen wollte. Wir hatten großes Glück, die Jungen waren zu der Zeit, als wir durch das Internatsdorf durchgefahren sind, zum Mittagessen unterwegs. So konnten wir einen Blick auf ihre ungewöhnliche Schuluniform werfen: Dort müssen alle Schüler Fracks tragen. Dieses Internat ist eins der teuersten in ganz England und es ist für seine altertümlichen Traditionen bekannt; auch Mitglieder der Königsfamilie sind dort zur Schule gegangen.
Champagner, reiche Leute, teure Autos, kuriose Hüte. Das ist eine gute Zusammenfassung von unserem nächsten Ziel; Ascot. Nach unserem kurzen Aufenthalt in Eaton beschlossen wir noch in Ascot anzuhalten. Dort fand an diesem Tag noch DAS Pferderennen statt. Vor dem Rennen wird auf dem Gelände der Rennbahn immer gepicknickt. Es ist schon lustig mit anzusehen, wie die höhere Gesellschaftsschicht mit ihren Kostümen und Hüten zwischen Pferdemist herum stöckelt und in Campingstühlen ihren Champagner genießt. Nachdem wir uns den Rennkurs angesehen hatten, ging es weiter nach Shere, einem Dorf in der Provinz Guildford. Dort haben wir eine Pause gemacht und einfach das gute Wetter genossen. Nach einem kleinen Rundgang durch das Dorf und einem Besuch in einem der kleinen Dorfladen haben wir auf einer Wiese am Dorfrand entspannt.
Den Tag haben wir dann in einem kleinen Pub in der Nähe von Brighton mit traditionell englischem Essen ausklingen lassen.

TAG 4
Die Zeit in England verging viel zu schnell und am 21.6 traten wir unsere Heimreise an. Das Wetter an diesem Tag war wieder sehr schön und somit besuchten wir in den Morgenstunden ein altes britisches Herrenhaus. Eine Autostunde von Brighton entfernt liegt Sevenoaks. Am Stadtrand von Sevenoaks befindet sich das Knole Haus, ein traditionelles Herrenhaus. Das riesige Gebäude und die Anlage faszinierten uns sehr. Das Knole House liegt in einem sehr großen Wildpark, den wir durch einen tollen Spaziergang erkundeten. Mit dem BGH-Bus ging es dann weiter nach Hythe. Dort hatten wir noch eine Stunde Freizeit, da der Zug durch den Euro-Tunnel erst nachmittags abfuhr. In Hythe aßen wir noch eine Kleinigkeit und es wurden letzte Souvenirs für die Familie gekauft. Nach der kleinen Pause fuhren wir auf den Zug und 35 Minuten später erreichten wir Calais. Nun war es nicht mehr weit bis nach Hause und spät abends erreichten wir das Bodelschwingh-Gymnasium.

Diese Reise war unvergesslich und wir sind froh, dass wir diese einzigartige Erfahrung machen durften. Ein großes Dankeschön an Herrn Knöbel und Herrn Pack, die diese tolle Reise mit uns unternommen haben und sich unendlich viel Mühe gemacht haben. Ebenso möchten wir uns bei der Schulleitung bedanken, ohne die diese Fahrt gar nicht möglich gewesen wäre.

 

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Das Bodelschwingh Gymnasium

Willkommen auf der Homepage des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Die Schule ist in der Sekundarstufe I dreizügig und bietet in der Sekundarstufe II den Schülerinnen und Schülern ein weitgefächertes Leistungs- und Grundkursangebot.