Schulleben
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Stufenkonzert der Stufe 11 – Einheit in der Vielfalt, Vielfalt in der Einheit

Von Karina Scheffler, Stufe 11

Am Abend des 02.03.2018, hat die derzeitige Stufe Elf des BGH ihr allererstes Stufenkonzert in der Aula abgehalten.

Über die Jahre hinweg sind die von den Schülern der Oberstufe organisierten Konzerte ein fester Bestandteil der vielen Traditionen des BGH geworden – nicht nur, weil sie die Oberstufe im erheblichen Maße finanziell unterstützen, sondern auch, weil sie die fundamentalen Werte der Schule – und besonders der Schülerschaft – zum Ausdruck bringen. Zu diesem Zwecke genießen sowohl die Künstler als auch die Organisatoren erhebliche Freiheiten, um die Vielfältigkeit ihrer Gemeinschaft zum Ausdruck bringen zu können.

Dass man sich nicht von Konventionen einschränken lassen wollte, wurde gleich zu Anfang klargestellt: Statt eines langatmigen Vorwortes ließ der Tanz/Gymnastik – Kurs seine funkelnden Lichter einfach für sich sprechen. Nach dem Intro ging es dann sofort weiter, wenngleich etwas besonnener. Gefühlvolle Performances des Vokalpraxis – Kurses (begleitet von Herr Knöbel), sowie einige Soli und ein Duett ließen in der ersten Hälfte des Abends der Meloncholie den Vortritt, wobei man durch energischere Stücke eine sorgfältige Balance zwischen Schwermut und Lebensfreude schuf.

Nach einer Pause, in der sich den Zuschauern die Gelegenheit bot, sich an den angebotenen Stärkungen zu laben, ging es dann etwas schwungvoller zu. Nebst der Lehrerband, die schon länger Teil eines jeden Stufenkonzerts ist, gaben die Schülerbands unter anderem klassischen Rock zum Besten, der das Publikum allmählich auf das finale furioso vorbereiten sollte.

Die letzten Songs, die dem Genre des "Death Metal" angehören, sorgten gewiss für Einige für einen unerwarteten Abendausgang – scheint doch der eher aggressive Musikstil auf den ersten Blick gänzlich inkompatibel mit dem christlichen Leitbild der Schule. Jedoch stellen die christlichen Werte der Schule hierbei – entgegen der weit verbreiteten Auffassung – kein Hindernis dar. Tatsächlich ermöglichten genau diese Werte die kritische Auseinandersetzung der Schüler (und des Publikums) mit einem Thema, dass viel zu häufig gemieden wird: Zorn.

Die meisten Menschen sehen sich tagtäglich mit der eigenen Wut konfrontiert und schämen sich für die negativen Emotionen, die sie empfinden – selbst, wenn sie berechtigt sind. Dabei ist Zorn an sich auch im Kontext des christlichen Glaubens keine Sünde. So wird er in der Bibel am häufigsten in Verbindung mit Gott selbst genannt, und auch Jesus hat seinen gerechten Zorn öffentlich kundgetan. Wird sie gewaltfrei und kontrolliert eingesetzt, kann die Wut zu einem Werkzeug der Veränderung werden und viel Gutes für die Gemeinschaft bewirken.

Positive und negative Emotionen sind gleichermaßen Bestandteile des weiteren Lebens der Schüler, weshalb das BGH es für unerlässlich hält, dass eine kritische und offene Auseinandersetzung mit beiden Aspekten erfolgt, die die Schüler angemessen auf die Zukunft vorbereitet. Das denken auch die Schüler der Stufe 11, deren Leidenschaft und unermüdlicher Einsatz nicht unbelohnt blieb: Neben viel Applaus erhielt man rund 630 Euro für die Unterstüzung der Stufe, was die Premiere der angehenden Abiturienten zu einem vollen Erfolg macht.

 

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Willkommen auf der Homepage des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Die Schule ist in der Sekundarstufe I dreizügig und bietet in der Sekundarstufe II den Schülerinnen und Schülern ein weitgefächertes Leistungs- und Grundkursangebot.